Dieser Satz Friedrich Nietzsches hat eine gefährliche Anziehungskraft. Er klingt, als habe er auf das Zeitalter der künstlichen Intelligenz und der humanoiden Robotik gewartet. Wer heute Maschinen auf zwei Beinen sieht, die Kisten tragen, Schrauben sortieren oder mit erstaunlich glatter Stimme sprechen, könnte meinen, die alte Forderung sei endlich technisch eingelöst: Der Mensch ersetzt seine müden Muskeln durch Motoren, seine Unaufmerksamkeit durch Sensoren, seine unzuverlässliche Erinnerung durch Speicher. Er schafft sich ein Wesen, das ihm ähnlich sieht und doch nicht unter dem leidet, woran er selbst leidet. Weiterlesen
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