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Buchkritik -- Beate Bahner -- WHO-Pandemievertrag

Umschlagfoto, Buchkritik, Beate Bahner, WHO-Pandemievertrag, InKulturA Das Fazit der Autorin bezüglich des WHO-Pandemievertrags gleich vorneweg: „Tatsächlich dienen diese [...] ganz anderen Interessen: nämlich der dauerhaften globalen Überwachung aller Bürger dieser Welt mittels Datensammlung, Digitalisierung und Verpflichtung zu Impfausweisen unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes. Nur eine solche Kontrolle ermöglicht der UNO und WHO die angestrebte ´Global Governance`.“

„Die Regierungen der Welt – allen voran Deutschland und die EU – stehen kurz davor, wesentliche verfassungsrechtliche und staatliche Kompetenzen dauerhaft an die WHO zu übertragen.“

Werfen wir einen Blick auf die WHO: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird derzeit von Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, ein Mann mit bewegter politischer Vergangenheit, geleitet. Er ist der Generaldirektor der WHO und wurde im Mai 2017 gewählt.

Folgen wir der Spur des Geldes: Die WHO erhält den größten Teil ihrer finanziellen Unterstützung von verschiedenen privaten Geldgebern, darunter Stiftungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen. Eine der bedeutendsten privaten Stiftungen ist die Bill & Melinda Gates Foundation, die beträchtliche Mittel für globale Gesundheitsinitiativen bereitstellt, darunter Impfprogramme, die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Gesundheitsforschung.

GAVI, die Vaccine Alliance, ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die Impfprogramme in Entwicklungsländern unterstützt und von verschiedenen privaten und öffentlichen Geldgebern, einschließlich der Bill & Melinda Gates Foundation, finanziert wird.

Der Wellcome Trust, eine große britische Stiftung, investiert in die Verbesserung der Gesundheit durch Forschung und unterstützt die WHO bei verschiedenen Gesundheitsinitiativen.

Bloomberg Philanthropies, die Stiftung von Michael Bloomberg, finanziert globale Gesundheitsinitiativen, einschließlich der Bekämpfung von Tabakkonsum, Verkehrssicherheit und nicht übertragbaren Krankheiten.

Rotary International, eine gemeinnützige Organisation, unterstützt die WHO vor allem im Kampf gegen Polio durch finanzielle Beiträge und Förderprogramme.

Die Rockefeller Foundation, eine der ältesten Stiftungen, finanziert globale Gesundheitsprojekte und unterstützt die WHO in verschiedenen Bereichen, insbesondere bei der Stärkung der Gesundheitssysteme. Diese privaten Geldgeber tragen wesentlich zur Finanzierung spezifischer Projekte und Programme der WHO bei und ermöglichen es der Organisation, ihre Gesundheitsziele weltweit zu verfolgen.

Wie man sieht, sind es also die üblichen Verdächtigen, wenn es um politischen Einfluss nicht gewählter Institutionen geht. Merke: The Piper calls the Tune.

Als wenn die Vermischung von Privatinteressen, gern nennen sich die Wohltäter Philanthropen, und finanziellen Zielen nicht schon genug Zweifel am propagierten Zweck des WHO-Pandemievertrags aufkommen lässt, hat Beate Bahner diesen akribisch unter die Lupe genommen und hinter die Kulissen des wohlmeinenden, nur das Beste für die Menschheit – „Wer Menschheit sagt, will betrügen“, so Carl Schmitt – im Sinn habenden Vertragsentwurf geschaut.

Dieser Vertrag untergräbt die Souveränität der Nationalstaaten. Entscheidungsprozesse sind nicht transparent, im Gegenteil, der Generaldirektor der WHO hat die alleinige Entscheidungsbefugnis eine globale Pandemie auszurufen und kann den Staaten Maßnahmen, drastische, wie wir in der gehypten Corona-Pandemie feststellen mussten, vorschreiben.

Ein weiterer Kritikpunkt bezieht sich auf die möglichen Einflüsse der Pharmaindustrie. Es gibt Bedenken, dass der Vertrag zu stark von den Interessen der Pharmaunternehmen beeinflusst sein könnte. Kritiker fordern daher stärkere Regulierungen und Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die öffentlichen Gesundheitsinteressen Vorrang vor kommerziellen Interessen haben.

Nochmal im Klartext: Ja, es bestehen erhebliche finanzielle Interessen der Pharmaindustrie im Kontext von Pandemien und globalen Gesundheitsmaßnahmen, wie sie im WHO-Pandemievertrag vorgesehen sind. Während Pandemien steigt die Nachfrage nach Impfstoffen, Medikamenten und anderen medizinischen Produkten stark an, was den Pharmaunternehmen große finanzielle Gewinne einbringt. Die Entwicklung und der Vertrieb von COVID-19-Impfstoffen haben gezeigt, wie beträchtlich diese Gewinne sein können.

Was fällt mir dazu ein? Ach ja richtig, Ursula von der Leyen und die Pfizer-Verträge, ausgehandelt per SMS.

Ebenfalls gibt es auch starke Bedenken, dass der Vertrag Maßnahmen fördern könnte, die persönliche Freiheiten und Rechte einschränken, wie zum Beispiel Quarantänebestimmungen, Reisebeschränkungen und Impfpflichten. Kritiker fordern hier klare Richtlinien zum Schutz individueller Rechte und Freiheiten.

Corona als Blaupause? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Zusammengefasst: Dieser Vertrag, sollte er denn Realität werden, ist eine Kriegserklärung an die Demokratie und muss, so Beate Bahner, unter allen Umständen verhindert werden.




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Veröffentlicht am 12. Juni 2024